Depressionen

Phasen der Trauer und Niedergeschlagenheit kennt jeder. Sie gehören zum menschlichen Dasein genauso wie Hochphasen des Glücks. Wann sich daraus die Krankheit „Depression“ entwickelt, ist nicht immer einfach zu erkennen.

Bestimmte Anzeichen können Hinweise darauf geben, dass eine depressive Erkrankung vorliegt und die Niedergeschlagenheit nicht von vorübergehender Natur ist

  • gedrückte, depressive Stimmung
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit
  • Antriebsmangel und Ermüdbarkeit
  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • übertriebene Zukunftsängste und „Schwarzsehen“
  • Schlafstörunge
  • Gedanken an den Tod oder Suizidgedanken

Daneben können auch körperliche Anzeichen auf eine Depression hinweisen

  • Appetitstörungen sowie Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen und Kreuzschmerzen
  • Herzrasen und Schwindel
  • Atemnot und Druckgefühl in Hals und Brust

Die Basis der Verhaltenstherapie bildet die positive Aktivierung mit Tagesplanung und Bewegung. Negative Gedankengänge werden identifiziert und hinterfragt, Fertigkeiten sozialer Kompetenzen verfestigt und ausgebaut.