Zwang

Wesentlichen Kennzeichen einer sogenannten “Zwangsstörung” sind wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, die von den Betroffenen als quälend und unangenehm empfunden werden. Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die den Betreffenden immer wieder stereotyp beschäftigen. Häufig kommt es zu Einschränkungen im sozialen Bereich. Zugleich wird die individuelle Leistungsfähigkeit behindert.

 

Die Behandlung erfolgt in mehreren Abschnitten. Als erstes erden mit Hilfe von Gesprächen die Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken genauer herausgearbeitet und so ein individuelles Modell der Entstehung des Zwangs erarbeitet. Parallel dazu werden kognitive Denkstrukturen angesprochen und genauer hinterfragt. Ziel ist es, sich in gesichertem Rahmen mit seinen Ängsten und Zwängen zu konfrontieren, um neue Erfahrungen mit den jeweiligen Situationen, machen zu können.